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Antrag Haeusler für tot zu erklären / 1938

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Kochem / Cochem Mosel – AK Ausschnitt

„Freitag, 16.07.1938

Aufgebot

Der Rechtsanwalt J. Klingler in Berlin-Charlottenburg 2, Joachimstaler Straße 6, in seiner Eigenschaft als gerichtlich bestellter Abwesenheitspfleger hat mit Genehmigung des Vormundschaftsgerichts beantragt, die verschollene am 8.12.1875 in Cichagora, Kreis Buk, geborene ledige Hulda Emma Häusler, zuletzt wohnhaft in Kochem (Mosel), für tot zu erklären.

Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert sich spätestens in dem auf den 17. Februar 1939, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht (Sitzungssaal) anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird.

An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.

Kochem, den 11. Jul 1938 – Amtsgericht“

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Hulda Emma Haeusler war am 8. Dezember 1875 als Tochter des Gustav Carl Haeusler und dessen Ehefrau Anna Dorothea geborene Wald zur Welt gekommen. Vermutlich in den Jahren 1880/1881 ist die Familie von Cichagora nach Berlin übersiedelt.

Ihr Vater verstarb zu Berlin im Januar 1900, ihre Mutter im Juni 1922.

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Quellen soweit nicht direkt im Text oder in der Bildbeschreibung genannt: Personenstandsunterlagen: Staatsarchiv Poznan (http://szukajwarchiwach.pl/ [2]);  Ancestry.com; Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger – Deutsche digitale Bibliothek