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Unwetter über Buk und Umgegend – 1802

Blitze am Himmel - Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Longhorndave_-_Lightning_%28by%29.jpg?uselang=de [1]

Blitze am Himmel – Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Longhorndave_-_Lightning_%28by%29.jpg?uselang=de

In der Nacht vom 12ten auf den 13ten August 1802 traf ein sehr heftiges fürchterliches Gewitter die Gegend von Buk. Ausser den ununterbrochenen Blizzen, die ein beständiges Feuer bildeten und die ganze Gegend in Schrekken sezten, war das Gewitter mit einem ungewöhnlich schreklichen Hagelwetter begleitet. Der Hagel fiel in der Grösse eines Tauben-Eies und stärker herab, ja man fand sogar Stükken von Eis in der Grösse einer geballten Mannhand. Fast alle Fenster wurden zerschmettert und die Dächer durchgehends beschädigt. Alles noch auf dem Felde befindliche Getreide an Winterung, so wie die ganze Sommerung wurde theils durch den Hagel selbst, theils durch die grosse Masse Wasser, welche zugleich herabfiel, total verheert und weggetrieben. Die Felder der Stadt Buk, so wie die zum Domainenamte gleiches Namens gehörigen Vorwerker Grosdorff, Pawlowko und Zegowo haben einen äusserst beträchtlichen Schaden erlietten, und in dem leztern Orte wurde auch noch durch den Windsturm die Scheune des dortigen Krügers umgeworfen, so dass dieser arme Mann von seiner ganzen Erndte wenig oder gar nichts gerettet hat.

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