Die „Borchardtmühle“ zu Pinne – Abraham Borchardt 1833-1908

Einst – Früher – und heute

Von Mittwoch, den 09. September 1908 blieb die BORCHARDTMÜHLE in Pinne bis zum Montag, den 14. September 1908 wegen Todesfalles geschlossen.

Am Sonntag, dem 06. September 1908 war der Herr Dampfmühlenbesitzer Abraham Borchardt im Alter von 75 Jahren verstorben.

Es heißt, dass er nach einem längerem Krankenlager verschieden sei.

Abraham Borchardt wurde vom Magistrat, vertreten durch Hr. Woyth, und von den Stadtverordneten, vertreten durch Hr. Otto, als langjähriges Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung von Pinne geehrt. In seinem Nachruf wurde er als Mann beschrieben, welcher als Mitglied der städtischen Körperschaften mit großer Uneigennützigkeit, Treue und Gewissenhaftigkeit gedient habe.

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Weisshauland – Biała Wieś

Auch dieses Dorf gehört zu jenen, über die mehr oder weniger nichts bekannt ist. Wieder wird seine Gründung um das Jahr 1750 herum vermutet. Dieses, da es die Zeit war, als die Familie Opaliński Ländereien ihrer Besitztümer parzellierte um Kolonisten anzusiedeln.

Das Dorf erstreckte sich an dem Weg zwischen Grätz und Bukowiec, nur wenige Höfe lagen direkt in den Wäldern vom Bukowiecer oder vom Lasuwkoer Forst.

Nicht zu belegen ist bis heute woher die Ansiedler kamen, alle Ausführungen dazu beruhen auf Vermutungen und konnten nicht belegt werden

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Rojewo – Rojevskie Olendry

Die Lage von Rojewo / Ausschnitt Messtischblatt No. 3763 – http://mapy.amzp.pl/tk25.cgi?23,48,60,80

Rojewo lag südlich von Sworzyce mitten im Wald. Die Gründung der Siedlung wird um 1750 herum vermutet.

Seinerzeit hieß der Flecken Rojevskie Olendry. Der nördliche Teil – eigentlich Lassowkoer Hauland – wurde späterhin mit dem südlich gelegenen Rojewo zu einer Ortschaft zusammengefasst.

Später bekam das Dorf den Namen Waldhorst, siehe hierzu den Kartenausschnitt

Woher die Ansiedler kamen, sie waren protestantischen und katholischen Glaubens, ist nicht bekannt. Jedoch konnte von einigen ermittelt werden, dass es sich um die Nachkommen von Siedlern aus den umliegenden Hauländergemeinden handelte.

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Kopanke, Kapontke, Kopantke und auch Kopanki = eine Ansiedlung

Warenhandlung Stechbart in Kopoanke – Postkartenausschnitt / Sammlung Kraft

Eine erste Erwähnung des Ortes soll sich in Aufzeichnungen der Gemeinde Opalinica für das Jahr 1752 finden.

Die Ansiedlung der Kolonisten durch  Karol Opaliński, er parzellierte einen Teil seiner Liegenschaften, wird um das Jahr 1755 herum  vermutet.

Die Herkunft der Siedler ist wiederum nicht belegt und sämtliche Ausführungen zu diesem Thema beruhen bis heute lediglich auf Vermutungen.

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Ein Ort – viele Namen: Zdroyer Hauland, Schwarzhauland oder auch Czarna Wieś

Die Häuser sind rechts und links der Strasse zu finden / Aufn. PM

Wiederum ist es wenig was über dieses Hauland überliefert wurde. Es wird vermutet, dass die Ansiedlung nach dem Jahr 1720 entstand.

Sie ist gelegen südlich des Lasuwkoer Forstes und nördlich des Wioskaer Waldes. Die Häuser befanden und befinden sich noch heute  rechts und links gelegen an der Straße, welche von Grätz/Grodzisk nach Westen führt hin. Im Norden finden sich Konkolewo/Kąkolewo und im Süden die Ansiedlungen Blenke/Blinek und Jablone/Jabłonna.

Woher die Ansiedler kamen ist nicht bekannt. Jedoch konnte von einigen ermittelt werden, dass es sich um die Nachkommen von Siedlern aus den umliegenden Hauländergemeinden handelte.

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Jahreswechsel 2018/2019

Grußkarte 1917 Berlin-Sontop

Wir senden allen unseren Lesern die besten Neujahrsgrüsse
Przesyłamy najlepsze życzenia noworoczne wszystkim naszym czytelnikom

Gudrun Tabbert & Przemek Mierzejewski


Erinnerungen des Waldemar Adolf Otto Mogdans – 1930 bis heute

Hans, Bertha, Waldi, Eduard / Foto Familie Mogdans

Das Elternhaus / Foto Familie Mogdans

Ich, Waldemar Adolf Otto Mogdans wurde am 8. Mai 1930 in Groß Lipke – oder vielleicht auch in Neufeld – geboren. Mein Vater Eduard Ferdinand Mogdans wurde am 5. September 1898 in Staszyce und meine Mutter (Anna) Bertha (geborene Lork) 17 November 1903 vermutlich in Groß Lipke, geboren. Mein grosser Bruder Hans wurde am 13. Mai 1928 in Groß Lipke geboren.

Die ersten 10 Jahre meines Lebens verbrachte ich in Albertoske.

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Das Forsthaus in Porazyn / Eichenhorst brennt – 1906

Forsthaus und Postagentur zu Eichenhorst / Porazyn – AK Ausschnitt – Quelle: https://galeria.nowytomysl.pl/porazyn/Wisniewska_Dorota_gm_004

Am Montag (19.02.1906), abends zwischen 8 und 9 Uhr, bracht in dem Forsthause Porazyn Feuer aus, welches das Wohnhaus vollständig in Asche legte, während die anderen Gebäude stehen blieben.

Von dem Eigentum des Försters Hinz konnte nur wenig gerettet werden, doch ist der Schaden durch Versicherung gedeckt.

Infolge des herrschenden Nebels wurde das Feuer von den Nachbargemeinden nicht bemerkt, sodaß erst Hilfe per Telephon herbeigerufen werden mußte.

Das Forsthaus gehört dem Rittergutsbesitzer Herrn von Beyme.

* * *

Quellen soweit nicht direkt im Text oder in der Bildbeschreibung genannt: Großpolnische digitale Bibliothek Poznan (http://www.wbc.poznan.pl/dlibra) – “Amtliches Kreis-Blatt für den Kreis Neutomischel” 1906-02-23

Der tragische Tod des Hermann Redschlag / 1899

 

Friedhofsimpression auf dem ehem. Begräbnisplatz in Komorowo Hauland / Aufn. PM

Am 13. Januar 1899 findet sich ein Eintrag im Standesamtsverzeichnis von Tirschtiegel, dass aufgrund einer amtlichen Mitteilung vom 12. des Monats am 10. Januar 1899 eine männliche Leiche in der Altstädtischen Feldmark aufgefunden worden war.

Der Eigentümer Johann Heinrich Redschlag aus Komorowo Hauland / Kreis Neutomischel identifizierte diese dann als die seines Sohnes Hermann Johann Heinrich Redschlag, welcher am 18. November 1881 geboren worden war. Seine Mutter war Paulina geborene Mücke verwittwete Quast gewesen.

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Das Kähmer Fließ und das Gorzyner Hügelland – Reisebericht aus dem Jahr 1908

Forsthaus Heidchen – Bild aus dem Original Artikel

Nachstehender Reisebericht aus dem Jahr 1908 ist als Teilauszug – Kapitel 6 – entnommen aus dem im Jahr 1909 erschienenen „Führer durch das Westposener Wald- und Seengebiet“. Professor Karl Graeter beschreibt darin seine Wanderung mit seinem Reisegefährten Remus, welcher seine botanischen Kenntnisse einfließen ließ.

Der Autor verzichtete auf Quellenangaben. Leider sind daher einige Ausführungen nicht nachvollziehbar und nicht zu belegen, sodass die Ausführungen als persönliche Aussagen zu werten sind und nicht als historisches Material angesehen werden können.

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Gestaltet von: Piotr Mierzejewski