„Gute Freunde“ – der Tod des Kutschers Carl Kannewischer 1906

Berlin – Baumschulenweg, Teltow Kanalbrücke / Symbolbild / AK

Gute Freunde“ – so wurde die Zeitungsmeldung im August 1906 eingeleitet.

Weiterhin wurde berichtet: „In der Nähe der Späth‘schen Baumschule badeten gestern (Donnerstag, d. 02. August auf Freitag,d. 03. August 1906) einige junge Leute im Teltowkanal.

Sie trieben allerhand Allotria und veranstalteten schließlich ein Wettschwimmen.

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Kurzmeldung – Feuersbrunst 1834 in Pinne / Pniewy

Regenburger Zeitung 1834

Unter der Rubrik „Vermischte Nachrichten“ erschien in der Regensburger Zeitung No. 145 von Donnerstag, dem 18. Juni 1834 nachstehende Meldung:

„In den beiden Nächten vom 7. zum 8. April und vom 17. zum 18. Mai (1834) legt eine furchtbare Feuersbrunst 51 Häuser und 36 Nebengebäude des Städtchens Pinne auf der großen Berliner Straße zwischen Meseritz und Posen in Asche.

Ein ziemlich heftiger Wind und die enge und schlechte Bauart machten die Hülfe fast unmöglich.

Es hat dieses Unglück gerade die ärmsten Bewohner, 109 Familien, worunter 66 christliche und 43 jüdische, zusammen 498 Köpfe, betroffen, welche von dem Ihrigen zum Theil nur sehr wenig retten konnten.

* * *

Quelle: „Die Regensburger Zeitung“ auf das Jahr 1834, verlegt von Friedrich Heinrich Neubauer

1838 Auswanderung der Familie Kalewske/Geyer nach Australien

Bauchwitz ehem. evgl. Kirche – Ausschnitt AK Sammlung Kraft

Am 03. Januar 1794 wurde des Johann George Kalewskis Söhnlein Johann George geboren; seine Mutter war Maria Dorothea Jachmannin gewesen. Die Kalewskis haben, so der Kirchenbuch Eintrag, in der Czychogurer Gemeinde gewohnt.

Die Taufe wurde am 06ten, also 3 Tage nach seiner Geburt, in Boruy vollzogen. Die Paten des kleinen Johann George waren Christoph Muster, George Loechel und Anna Catharina Gieringin.

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Übergabe des Bürgermeisteramtes 1905 in Neutomischel

Das ehem Rathaus zu Neutomischel / Aufn Maennel Archiv

Die Neutomischeler Kreiszeitung berichtete wie folgt:

„Neutomischel, 10. Februar 1905

Um die hiesige am 01. April (1905) vakant werdende Bürgermeisterstelle, die in verschiedenen Blättern ausgeschrieben worden war, haben sich bis jetzt etwa 60 Bewerber gemeldet, die den verschiedensten Berufen angehören. Unter den Bewerbern befindet sich eine große Zahl von Bürgermeistern kleinerer Städte bzw. Stadtsekretären, welche bei Vergebung des Postens in erster Linie in Frage kommen. Da die Meldefrist am 20. d. Mts. erst abläuft, so dürften noch mehr Bewerbungen zu erwarten sein.“

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Grabplatte des Ehepaares Drange-Janotte in Juliana

Die Grabplatte des Ehepaares Drange-Janotte / Aufn GT

Tief im Unterholz auf dem ehemaligen Friedhof zu Juliana findet sich eine Grabplatte mit den Namen

  • G. Drange 
  • o am 9./5.1811
  • + am 8./7.1877
  • +
  • R. Drange
  • o am 15./5.1817
  • + am 23./7.1877

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Kurzmeldung – Grätz, das Geschenk der Kaiserin – 1904

Das Mosaik in heutiger Zeit; die erwähnte Umschrift ist nicht mehr vorhanden / Bild GT

Das Neutomischler Kreisblatt meldete per 08 November 1904

Grätz

„Von der Kaiserin ist der hiesigen evangelischen Kirche zur Ausschmückung ein Geschenk überwiesen worden, nämlich ein Mosaikbild über dem Hauptportal.

Es stellt in wunderschöner Ausführung in übernatürlicher Größe den einladenden Christus mit der Umschrift: „Kommet her zu mir“ dar.“

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Quellen soweit nicht direkt im Text oder in der Bildbeschreibung genannt:  Großpolnische digitale Bibliothek Poznan (http://www.wbc.poznan.pl/dlibra) – “Amtliches Kreis-Blatt für den Kreis Neutomischel” 

Familie Dr. Emanuel Wreschner zu Rakwitz ab ca 1861

Todesanzeige / ZEFYS – Berliner Tageblatt u Handels-Zeitung

Folgender Nachruf findet sich in „Im deutschen Reich“ 6 (1900) Heft 3 (März 1900) Berlin:

„Vor kurzer Zeit starb in Berlin ein altes treues Mitglied unseres Vereins, Herr Dr. Emanuel Wreschner.

Als Sohn eines jüdischen Privatgelehrten in einem kleinen Städtchen der Provinz Posen (hierzu wurde im Toteneintrag Exin genannt) geboren, arbeitete er sich aus eigener Kraft zu einer allseitig geachteten Stellung empor.

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Die Verwaltung der Stadt Bentschen und ihre gestiegenen Steuereinnahmen für die Kriegsjahre 1914/1916

Rathaus – Bentschen / AK Sammlung Kraft

Im Posener Tageblatt vom 06. März 1917 wurde nachfolgender Beitrag veröffentlicht:

„Bentschen 04. März 1917

Aus dem städtischen Verwaltungsbericht, den der Bürgermeister in der letzten Stadtverordnetensitzung erstattete, entnehmen wir folgendes:

Die Verwaltung und der Stand der Gemeindeangelegenheiten im Jahr 1916 ist naturgemäß auf allen Gebieten von den Begleiterscheinungen des Krieges beeinflußt worden.

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1927 Uhrenschmuggel über Bentschen – Kurzmeldung

Aron Schmul Katzenellenborgen aus Antwerpen, der versucht hatte, 11 goldene Uhren nach Polen zu schmuggeln und dadurch den Staat um 800 zl Zoll zu schädigen, dabei aber in Bentschen abgefasst wurde, wurde von der 4. Strafkammer (zu Posen) zu 3.080 zl Strafe verurteilt.

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Quellen soweit nicht direkt im Text oder in der Bildbeschreibung genannt:  Großpolnische digitale Bibliothek Poznan (http://www.wbc.poznan.pl/dlibra) – “Posener Tageblatt” 1927.07.05

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Gestaltet von: Piotr Mierzejewski