Gustav Steinborn – Unfall 1902

Bahnhof Neutomischel / AK Sammlung A. Kraft

Neutomischeler Kreisblatt vom 20.06.1902

Kurzmeldung !

Von dem Schnellzug, welcher nachts 2:32 Uhr hier durchgeht, wurde heute der Bahnwärter Gustav Steinborn an seiner Bahnwärterbude überfahren und sofort getödtet.

* * *

Weiterlesen…


Tod der Marianna Witkowska / Lubosch 1904

Lubosch Gut Messtischblatt 3463 Ausschnitt und Lubosch Schloss AK Ausschnitt

In Lubosch Gut ist am 4. Februar 1912 die 18 Jahre alte Arbeiterin Marie Witkowska von dem Arbeiter Martin Przewozny mit einem Holzschlägel erschlagen worden.

Das junge Mädchen sollte beim Sprengen der Mieten (der hart gefrorenen Erde) einen Keil halten, welchen Przewozny mittels eines Schlägels hineintreiben sollte.

Zum Schlage ausgeholt, löste sich der schwere Holzklotz vom Stiele ab und traf die Witkowska so unglücklich am Kopfe, dass sie trotz ärztlicher Hilfe in der darauffolgenden Nacht (in der Wohnung der Eltern) an den Folgen der Verletzung starb.

* * *

Weiterlesen…


Unfall des Traugott Erdmann Kühn / 1901 Konkolewo

Strasse am Dorfteich in Konkolewo / AK Ausschnitt

Standesamt Konkolewo Eintrag Nummer 32 vom 19ten September 1901

Auf Mitteilung des Königlichen Distrikts-Amtes zu Neutomischel ist heute eingetragen worden, daß der Arbeiter und Eigenthümer Johann Erdmann Traugott Kühn, evangelischer Religion, geboren den fünften Februar Eintausend achthundert acht und vierzig, in Slocin Hauland Kreis Graetz, ehelicher Sohn des in Rattey Kreis Bomst verstorbenen Eigenthümers Traugott Kühn und dessen in Slocin Hauland verstorbenen Ehefrau Louise, geborene Quiesdorf, verheirathet gewesen mit der in Konkolewo noch lebenden Auguste geborene Redlich, zu Konkolewo in der Wohnung des Eigenthümers Ernst Neumann am Sonnabend den vierzehnten September des Jahres Eintausend neunhundert und eins Nachmittags sieben Uhr verstorben ist.

* * *

Weiterlesen…


Familie Schmidt aus Neutomischel / ab ca.1873

Untersee-Insel bei Kyritz >/ Ansichtskarte

Es gibt Schicksalsschläge, die erzeugen Wunden für die Ewigkeit.

Sie heilen nicht; sie verblassen höchstens.

Vielleicht war es der Mutter und der Tochter vergönnt gewesen die Erinnerungen an eine hoffentlich gute gemeinsame Zeit zu bewahren.

Weiterlesen…


Johann Friedrich Wilhelm Lange 1866-1901; die Lebensnot eines 14 Jährigen

Ausschnitt Messtischblatt 3662 / mapy.amzp.pl

Welch blutrünstiges Szenario wurde in der Zeitungsmeldung vom 28. Juni 1901 beschrieben:

„Berlin, 28. Juni. Einem furchtbaren Verbrechen ist der „Berl. Ztg.“ zufolge der 15 jährige Handlungsgehilfe Wilhelm Lange zum Opfer gefallen. Ohne Vorwissen seiner Angehörigen hat er am vorigen Freitag (21.06.1901) eine Reise unternommen.

Gestern wurde er mit durchschnittenem Halse und gespaltenem Schädel, den ganzen Körper mit Stichwunden bedeckt, in einem unweit der Chaussee gelegenen Gehölz in der Gegend von Neutomischel aufgefunden. Ein Betrag von etwa 12 Mk., den er bei sich trug, fehlte. Uhr und Taschenmesser wurde noch bei ihm vorgefunden.“

Doch was war geschehen . . . die Neutomischeler Kreiszeitung berichtete in ihren Ausgaben 

Weiterlesen…




Neustadt bei Pinne – die jüdische Gemeinde – die Synagoge

A. links unten: Blick vom Marktplatz Richtung ehem. Hotel Glier; B. rechts unten: ehem. Hotel Glier und daran anschließend die ehem. Synagoge; C. rechts oben die ehem. Synagoge / Zusammenschnitt AK-Ausschnitte aus Sammlung Lwówek na dawnej pocztówce

In Neustadt bei Pinne (poln. Lwow und seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts Lwowek), einer unmittelbaren Stadt unter der Herrschaft adeliger Geschlechter *1, bestand schon im Jahre 1719 eine jüdische Gemeinde, die nach einem Dokument *2 aus dieser Zeit an den Altaristen des heiligen Fabian und Sebastian der kath. Pfarrkirche daselbst 1.266 Gulden 20 Groschen = 1.000 Tymphen oder 211 Taler 3 Silbergroschen 4 Pfennige schuldete. Außer dieser Summe werden im Schuldenverzeichnis der Judenschaft noch aufgeführt:

Weiterlesen…




Starsze wpisy »

Gestaltet von: Piotr Mierzejewski