Bomst – Geschichte der evangelischen Parochien

Seit 1945 ist die Kirche geschlossen / Bild IwS

Bomst – Diöcese Karge

Seit wann und in welcher Weise die schon in den ersten Jahrzehnten des 17. Jahrhunderts ziemlich zahlreichen evangelischen Einwohner der Stadt Bomst (Diöcese Karge) gemeinsame Religionsübungen gehalten haben., lässt sich nicht mehr ermitteln.

Zu einer selbstständigen Gemeinde vereinigten sie sich, als der Starost von Bomst, Christoph Zegorki im Jahre 1652 den dortigen Bekennern augsburgischer Konfession ein Privilegium zur Erbauung eines Bethauses erteilte.

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Glasmacher und Andere der Glashütte Wioske/Wioska

Im 18. Jahrhundert gehörten die Areale von Jablone und Wioska den Brüdern Mielecki, welche den gesamten Besitz – Hammer, Wioska und Jablone geerbt hatten

Als späterer Besitzer gilt Wigand Adolf Baron von Gersdorf (1799-1855)

Dessen Nachkommen veräußerten dann das annähernd 5.500 Hektar große Anwesen, nachdem sie dieses zuerst weiterbewirtschaftet hatten,  im Jahr 1871 an Grafen Oskar von Schlieffen, einem Major der preußischen Armee.

Die Glashütte Wioske soll eine „kleine“ Glashütte mit 23 Glasmachern gewesen sein, wir haben einige der Beschäftigten gefunden, ob es Alle sind ?, über Ergänzungen durch unsere Leser würden wir uns freuen

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Glasmacher und Andere der Glashütte Lomnitz / Lomnica

Lomnitz Glashütte / Ausschnitt Messtischblatt 3661

Über die Familien Zbaski, Ciswicki, Garczynski, dem Graf Pourtale-Gorgiel, dem Grafen Julian von Lippe-Biesterfeld, sowie über Wiktor Bornikowski soll Lomnitz mit der Glashütte Lomnitz nach dem Verkauf durch die Witwe des Letzteren in den Besitz der Familie Opitz gelangt sein.

Überliefert ist, dass Hermann Julius Moebius ca. 1862 die Glashütte pachtete, seine Familie blieb bis ca. 1865 im Ort, sein Nachfolger und zugleich auch der letzte Pächter war dann Albert Friedrich Stosch.

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Bentschen / Zbąszyń unter preußischer Herrschaft – 1793

Otto Jonas verfasste in seinem Buch die unterschiedlichsten Aspekte der Geschichte Bentschen’s, in diesem hier wiedergegebenen Ausschnitt geht es um die Regulierung der Ablösung der alten Gerechtsamen nach langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzungen:

„Durch die zweite Teilung Polens kamen Stadt und Herrschaft Bentschen im Jahre 1793 unter preußische Herrschaft.

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Das „Hotel de Gielda“ der Memelsdorf’s wechselt den Besitzer / 1913

„Hotel de Gielda“ – Am Markt – Samter / Collage AK

Kurzmeldung des Kreis Blattes für den Kreis Neutomischel

Dienstag, den 24 Juni 1913

Hotelbesitzer Richard Memelsdorf hier (Samter) hat sein am Markt belegenes Hotelgrundstück „Gielda“, das größte und älteste Hotel der Stadt, für 90.000 Mark an den Rentier Josef Wosinski aus Wreschen, verkauft“

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„Gute Freunde“ – der Tod des Kutschers Carl Kannewischer 1906

Berlin – Baumschulenweg, Teltow Kanalbrücke / Symbolbild / AK

Gute Freunde“ – so wurde die Zeitungsmeldung im August 1906 eingeleitet.

Weiterhin wurde berichtet: „In der Nähe der Späth‘schen Baumschule badeten gestern (Donnerstag, d. 02. August auf Freitag,d. 03. August 1906) einige junge Leute im Teltowkanal.

Sie trieben allerhand Allotria und veranstalteten schließlich ein Wettschwimmen.

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Kurzmeldung – Feuersbrunst 1834 in Pinne / Pniewy

Regenburger Zeitung 1834

Unter der Rubrik „Vermischte Nachrichten“ erschien in der Regensburger Zeitung No. 145 von Donnerstag, dem 18. Juni 1834 nachstehende Meldung:

„In den beiden Nächten vom 7. zum 8. April und vom 17. zum 18. Mai (1834) legt eine furchtbare Feuersbrunst 51 Häuser und 36 Nebengebäude des Städtchens Pinne auf der großen Berliner Straße zwischen Meseritz und Posen in Asche.

Ein ziemlich heftiger Wind und die enge und schlechte Bauart machten die Hülfe fast unmöglich.

Es hat dieses Unglück gerade die ärmsten Bewohner, 109 Familien, worunter 66 christliche und 43 jüdische, zusammen 498 Köpfe, betroffen, welche von dem Ihrigen zum Theil nur sehr wenig retten konnten.

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Quelle: „Die Regensburger Zeitung“ auf das Jahr 1834, verlegt von Friedrich Heinrich Neubauer

1838 Auswanderung der Familie Kalewske/Geyer nach Australien

Bauchwitz ehem. evgl. Kirche – Ausschnitt AK Sammlung Kraft

Am 03. Januar 1794 wurde des Johann George Kalewskis Söhnlein Johann George geboren; seine Mutter war Maria Dorothea Jachmannin gewesen. Die Kalewskis haben, so der Kirchenbuch Eintrag, in der Czychogurer Gemeinde gewohnt.

Die Taufe wurde am 06ten, also 3 Tage nach seiner Geburt, in Boruy vollzogen. Die Paten des kleinen Johann George waren Christoph Muster, George Loechel und Anna Catharina Gieringin.

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Übergabe des Bürgermeisteramtes 1905 in Neutomischel

Das ehem Rathaus zu Neutomischel / Aufn Maennel Archiv

Die Neutomischeler Kreiszeitung berichtete wie folgt:

„Neutomischel, 10. Februar 1905

Um die hiesige am 01. April (1905) vakant werdende Bürgermeisterstelle, die in verschiedenen Blättern ausgeschrieben worden war, haben sich bis jetzt etwa 60 Bewerber gemeldet, die den verschiedensten Berufen angehören. Unter den Bewerbern befindet sich eine große Zahl von Bürgermeistern kleinerer Städte bzw. Stadtsekretären, welche bei Vergebung des Postens in erster Linie in Frage kommen. Da die Meldefrist am 20. d. Mts. erst abläuft, so dürften noch mehr Bewerbungen zu erwarten sein.“

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Gestaltet von: Piotr Mierzejewski