Dipl.-Ing. Bruno Schmidt – geboren 1888 in Neutomischel

U110 / I. Weltkrieg – Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:SM_U-110_(submarine,_1917)_-_NH_2092_-_cropped.jpg

„Ich bin geboren am 04. April 1888 zu Neutomischel, Prov. Posen.“

So begann Bruno Schmidt seinen Lebenslauf, welchen er anlässlich seiner 1930 verfassten Dissertation zur Erlangung der Würde eines Doktor-Ingenieurs verfasste.

„Meine Schulbildung erhielt ich auf verschiedenen Realschulen und Oberrealschulen und erwarb das Zeugnis der Reife einer Oberrealschule.

Am 01. Oktober 1906 trat ich bei der Kaiserlichen Marine als Marine-Ingenieuranwärter ein und wurde nach 7 jähriger praktischer- und theoretischer Ausbildung – darunter 2jähriges Studium an der Kaiserlichen Marine-Ingenieurschule Kiel – und nach Bestehen der Marine-Ingenieurprüfung in das Ingenieuroffizierkorps der Kaiserlichen Marine aufgenommen.

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Dr. M. Mosse Krankenhaus zu Grätz, Dr. Rubensohn und der Baumeister Chocieszynski / 1891

Dr. Mosse Krankenhaus / Bild: „Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden und der jüd. Gemeinden in den Posener Landen“ – 1909

„Am 10. November 1891 wurde, wie die „Posener Zeitung“ berichtet, das von Herrn Rudolf Mosse in Berlin gestiftete Dr. Mosse’sche Krankenhaus eingeweiht.

Das nach den neuesten Erfahrungen der Krankenhaushygiene eingerichtete Gebäude war festlich dekoriert. Der 10. November war als Sterbetag des seligen Dr. (Marcus) Mosse, Vater des Stifters, zur Einweihung gewählt worden.

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Johanna Wilhelmina Silbernagel verheiratete Schulz 1829 Zakrzewko – 1901 Lyndoch

Ortsschild Zakrzewko

Am 01. Februar 1829 erhielt die am 26 Jan 1829 geborene Tochter der Eheleute Matthaeus und Anna Rosina Silbernagel (geborene Boy) die Namen Johanna Wilhelmine. Ihre Taufe fand in der evangelischen Kirche von Bentschen statt.

Ihre Paten waren der Junggeselle Johann Samuel Woyt, eines verstorbenen Eigentümers und Schmieds nachgelassener Sohn und die Rosina Dorothea Silbernagel, eines Eigentümer Ehefrau.

Ihr Vater galt als Eigentümer zu Zakrzewko ( Sakrziwke), einem Dorf mit 37 Bauernhöfen und knapp 250 Einwohnern, von denen ca. 120 evangelischer Konfession waren. Das Dorf selbst lag ca. 7,3 km südöstlich von Zbąszyń / Bentschen und ca. 2,5 km südlich von Stefanowo; eine kleine verträumte Ortschaft ohne besondere Sehenswürdigkeiten.

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Familie O. Scheumann – Herausgeber der Neutomischler Kreiszeitung von 1889 – 1903

Wormditt-Schloßstrasse / veröffentlicht www.nasza-orneta.pl – rechts im Bild das Buchbindergebäude des Dargel, welcher 1898 die Buchdruckerei in Wormditt übernahm

Schauen wir vorerst einmal nach Wormditt, gelegen im Kreis Braunsberg in Ostpreussen, heißt der Ort heute Orneta und ist eine Kleinstadt mit mehr als 12.000 Einwohnern in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Franz Buchholz veröffentlichte 1931 das Buch „Bilder aus Wormditts Vergangenheit“.

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Familie Haase aus Pinne / 1887-1910

Pinne / Laurentiusstrasse – AK Ausschnitt Sammlung A. Kraft

Neutomischler Kreisblatt vom 15. April 1910

Eigentlich ist es nur eine kleine unscheinbare Meldung gewesen

„Pinne. Den Arbeiter Haaseschen Eheleuten ist das 21. Kind geboren worden. Sieben Kinder sind nur am Leben“

und doch waren es die 2 Sätze, welche die hohe Sterblichkeit von Neugeborenen, und Kindern und die Stellung der Frau vor 110 Jahren und davor deutlich darstellte.

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Familie Pischemische – Heimannsohn / ca. 1794 bis 1904 in Samter

Samter – Markplatz / Westseite um 1905 – Postkartenausschnitt Sammlung A. Kraft

„In Samter in der Provinz Posen lebte ein alter Mann, der vor der, wie man sagt, polnischen Kommission einen Namen, den er führen wolle, angeben sollte.

Wie er dies aber niederschreiben wollte, fiel ein Klecks auf das heilige Amtspapier. Schnell wollte er es mit seinem Rocke sauber wischen. Da aber verschmierte er den ganzen Bogen.

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Unfall im Vorwerk Bobrowke – 1905

Zeitungsmeldung zum Unfall - Quelle: (1) + (2)

Zeitungsmeldung zum Unfall – Quelle: (1) + (2)

Im Kreisblatt Neutomischel wurde über den schweren Unfall mit Todesfolge des Zimmermanns Johann Wilhelm Ferdinand Wandke berichtet.

„Durch einen unglücklichen Zufall kam am 30. v. Mts. (30.03.1905) der Eigentümer und Zimmermann Ferdinand Wandtke in Alttomischel zu Tode. Derselbe führte in Mischke den Bau einer Scheune aus und wurde dabei von niederfallenden Balken so unglücklich getroffen, daß er alsbad seinen Geist aufgab“.

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Das Kirchhofgespenst zu Grzebienisko/Kammthal – Sagen und Märchen

Grzebienisko/Kammthal - Bild Katze: Brehms Tierleben - Seite 442 - www.BioLib.de - ttp://caliban.mpipz.mpg.de/brehm/band1/high/IMG_6595.html u. Karte: http://mapy.amzp.pl/tk25.cgi?23,48,60,80 hier 3565

Grzebienisko/Kammthal – Bild Katze: Brehms Tierleben – Seite 442 – www.BioLib.de – ttp://caliban.mpipz.mpg.de/brehm/band1/high/IMG_6595.html u. Karte: http://mapy.amzp.pl/tk25.cgi?23,48,60,80 hier 3565

In Grzebienisko / Kammthal lebte einst ein Mädchen, welches sich durch besondere Furchtlosigkeit auszeichnete.

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Helena Gallas – geb. 1884

Vesta Nähmschine / Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vesta_sewing_machine_IMGP0718.jpg – Urheberschaft Nikodem Nijaki [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Amtliches Kreisblatt für Neutomischel – Meldung vom 25. Februar 1902

Der Kaiser hat der taubstummen Tochter Helena des Arbeiters Stephan Galas aus Duschnik eine Nähmaschine als Geschenk bewilligt.

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Helena Gallas

kam am 21. Februar 1884 als Tochter des Tagelöhners Stefan Gallas und dessen Ehefrau Veronica geborene Miężał zur Welt.

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Quellen soweit nicht direkt im Text oder in der Bildbeschreibung genannt: Personenstandsunterlagen  Staatsarchivs Poznan (http://szukajwarchiwach.pl/); Großpolnische digitale Bibliothek Poznan (http://www.wbc.poznan.pl/dlibra) – “Amtliches Kreis-Blatt für den Kreis Neutomischel

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