Birnbaum – aus der Chronik, die Jahre 1701 – 1806 // 2ter Teil

Birnbaum – Partie am Markt / AK Kopie Sammlung Kraft

Einst schrieb Dr. Werner Reinhold: „Chroniken zu schreiben, in Archiven zu wühlen, ist Leidenschaft bei mir geworden, und ich freue mich, daß selbst hochstehende Geschichtsforscher mein Streben anerkennen. Was vorliegende Arbeit betrifft, so habe ich nur zu bemerken, daß es mir immer verdienstlicher erscheint, das zu sammeln, was noch vorhanden, als nichts zu thun, indem man sich damit entschuldigt, es seien zu wenige Quellen und Nachrichten vorhanden, und der Lücken zu viele.“

Er verfasste die „Chronik der Stadt und des Kreise Birnbaum oder Geschichte der Städte: Birnbaum, Schwerin, Zirke, Kähme, Blesen und der zu dem Kreise gehörigen Dörfer“; erschienen Birnbaum, 1843.

Dr. Reinhold schreibt, das sein Werk „nach sämmtlichen vorhandenen gedruckten und ungedruckten Quellen“ von ihm bearbeitet worden war.

Auszugsweise geben wir hier aus dem Originaltext einige Kapitel wieder, wie sie seinerzeit erschienen sind, Dr. Reinhold schrieb:

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Birnbaum – aus der Chronik, die Jahre bis 1700 // 1ster Teil

Birnbaum / Miedzychod in der ehemaligen Provinz Posen

Einst schrieb Dr. Werner Reinhold: „Chroniken zu schreiben, in Archiven zu wühlen, ist Leidenschaft bei mir geworden, und ich freue mich, daß selbst hochstehende Geschichtsforscher mein Streben anerkennen. Was vorliegende Arbeit betrifft, so habe ich nur zu bemerken, daß es mir immer verdienstlicher erscheint, das zu sammeln, was noch vorhanden, als nichts zu thun, indem man sich damit entschuldigt, es seien zu wenige Quellen und Nachrichten vorhanden, und der Lücken zu viele.“

Er verfasste die „Chronik der Stadt und des Kreise Birnbaum oder Geschichte der Städte: Birnbaum, Schwerin, Zirke, Kähme, Blesen und der zu dem Kreise gehörigen Dörfer“; erschienen Birnbaum, 1843.

Dr. Reinhold schreibt, das sein Werk „nach sämmtlichen vorhandenen gedruckten und ungedruckten Quellen“ von ihm bearbeitet worden war.

Auszugsweise geben wir hier aus dem Originaltext einige Kapitel wieder, wie sie seinerzeit erschienen sind, Dr. Reinhold schrieb:

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Chraplewo und Wonsowo – die Abramowski – Abraham – ansässig ab ca. 1862

Kaufhaus Jesse, Wonsowo links, Gasthaus Abraham, Chraplewo, rechts – heute das Dorfclubhaus des Ortes – Collage aus alten Ansichtskarten und einem Teilausschnitt des Messtischblattes 3663

Friedrich August Abramowski wurde, rückgerechnet vom Sterbedatum, im Jahr 1828 zu Birnbaum als jüngster Sohn der Familie geboren.

Seine Eltern waren Samuel Benjamin Abramowski und dessen Ehefrau Rosina Friederike geborene Simon gewesen. Der Vater war, soweit dieses die Geburtsorte der Kinder aussagen, von Neu Görziger Vorwerk, über Gorzyn und Alt Görzig letztlich in Birnbaum als Maurer tätig gewesen.

Als Maurergeselle aus Birnbaum heiratete Friedrich August im November 1850 Amalie Henriette Jokisch (Joksch). Sie war im Jahr 1826 als Tochter der Eheleute Johann Jokisch und Johanna Louise geborene Müller in Dziecielin geboren worden.

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Jablone – Postagentur – Gasthaus / um 1910

Jablone – Postagentur / AK Sammlung Kraft

Gustav Adolph Oscar Gewiss war 1911 der Postagent zu Jablone.

Er war am 21. Februar 1875, als Sohn der Eheleute Johann Heinrich Gewiss (1839-1910) und Johanna Beata geborene Richter in Jablone geboren werden. Seine Eltern waren gebürtig aus Komorowo Hauland hatten sich dann aber direkt nach ihrer Eheschließung im Jahr 1861 in Jablone angesiedelt. Johann Heinrich Gewiss galt als Eigentümer Müllermeister zu Jablone.

36jährig schloss Gustav Adolph Oscar Gewiss in Jablone im Jahr 1911 die Ehe mit der 14 Jahre jüngeren Margarethe Magdalena Elisabeth Hirsekorn.

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Wioske und Jablone – Die Namensträger Reckzeh siedeln sich an / ab ca. 1827

Gasthaus Reckzeh – AK Ausschnitt Jablone – Sammlung Kraft

Im November 1827 ehelichte der aus Alt Kleppen bei Naumburg am Bober gebürtige Franz Augustin Reckzeh die Luise Linke aus Sandvorwerk. Die Trauung fand in Rakwitz statt. Bei Eheschliessung wird der Bräutigam als dem katholischen Glauben und die Braut als dem evangelischen angehörig im Kirchenbuch von Rakwitz eingetragen.

Während Luise als Dienstmagd in Wioske tätig gewesen war, übte Franz Augustin die Tätigkeit eines Brauers aus.

Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels ist es nicht gelungen die Geburtseintragungen der Kinder des Paares, bis auf den der Johanna Ernestine Beate, sie wurde geboren im Jahr 1835 und verstarb 1838, aufzufinden.

In den Toteneinträgen des August Franz Reckzeh, er wurde ca. 1831 geboren, vom September 1896 ist er als Sohn der o. g. Eheleute benannt, gleiches gilt für Louis (eigentlich Ludwig) Emil Reckzeh, welcher ca. 1845 zur Welt kam und im Mai 1913 verstarb. Beide lebten mit ihren Familien in Wioske.

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Jahresende und -wechsel 2021/2022

Frohe Weihnachten und Alles Gute für das Neue Jahr

2021 – 2022

Wesołych Świąt i Szczęśliwego Nowego Roku


Kurzmeldung – Unfall des Fuhrmann Reinhold Weber – Neutomischel / 1904

Fuhrwerke in der ehemaligen Hinterstraße / AK-Ausschnitt

„Von einer Geschäftsreise heimkehrend, verunglückte am Abend des 23. September 1904 der Fuhrmann Reinhold Weber aus Neutomischel, indem er von seinem Wagen fiel und sich dabei das rechte Bein in der Nähe des Hüftgelenks brach.

Der Verletzte musste fast die ganze Nacht im Freien hilflos liegen bleiben, ehe er aufgefunden wurde und dann nach seiner Wohnung gebracht werden konnte.“

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Heymann Wittkowsky und Ernestine geb. Lewy in Neutomischel, Bahnhofstrasse 109, ca. 1867-1913

Wittkowsky – ehem. Bahnhofstr. 109 / AK Auschnitt

Am 07. August 1907 verstarb in Neutomischel Herr Heymann Wittkowsky.

Er soll gebürtig aus Schroda gewesen sein und war ca. 1838 als Sohn des Hirsch Samuel Wittkowsky und dessen Ehefrau Hodes Hanne Johanna geborene Ruben zur Welt gekommen.

Heymann Wittkowsky war der Gründer und Senior der Hopfenfirma „H. Wittkowsky“, das Unternehmen war ca. 1867/1870 gegründet worden; er verstarb im August des Jahres 1907 in Neutomischel. 6 Monate vor seinem Tod war das Unternehmen auf seinen Sohn Louis übergegangen.

Am 14. Januar 1913 verstarb seine hinterlassene Witwe Ernestine Wittkowsky geborene Lewy.

Sie war ca. 1837 als Tochter des Joseph Louis Leib Lewy und dessen Ehefrau Amalia Hudes geborene Lewy geboren worden. Diese waren von Birnbaum nach Boruy übersiedelt.

Heymann Wittkowsky und Ernestine geborene Lewy haben vermutlich im Jahr 1862 die Ehe geschlossen.

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Hauländer in Ostrowo bei Schrimm – 1790 und früher – Fiedler, Förster, Gutsch, Hampel, Hoffmann, Jaehn, Lengert, Rausch, Schlecht, Seidel

Am 04. Mai 1821 verstarb in Konkolewo die Maria Elisabeth Lengert geborene Bautz. Sie hatte im Februar 1775 die Ehe mit dem Witwer Christian Lengert aus Sontop geschlossen.

1798 Ausschnitt Kreis Schrimm / Karte: Wikipedia

Aus dessen 1ster Ehe mit Dorothea geborene Gebauer, ihr genaues Todesdatum ist nicht bekannt, wurden 5 Mädchen aus den Kirchenbüchern ermittelt.

Eines dieser Mädchen war „Gottlob Försters Frau bei Ostrowo bei Schrimm Maria Elisabeth und deren Kinder 3 Mädchen u 2 Söhne NN“ wie dem Toteneintrag aus dem Jahr 1821 zu entnehmen ist.

Es gibt heute noch weiße Punkte auf den alten Landkarten der Siedlungsgebiete der Hauländer; Ostrowo ca. 30 km südlich von Schrimm und annähernd 80 km südöstlich von Konkolewo gelegen, ist allerdings sogar makellos weiß. Geschichtlich war absolut Nichts zu finden.

Bei Wikipedia 1) ist zumindest noch erwähnt, dass dieser Ort existiert: Ostrowo ist ein Dorf im Landkreis Gmina Gostyń im Landkreis Gostyń in der Woiwodschaft Großpolen im Westen Polens. Es liegt etwa 5 km nördlich von Gostyń und 55 km südlich der Landeshauptstadt Posen. Das Dorf hat 220 Einwohner.

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Gestaltet von: Piotr Mierzejewski