Die ertrunkenen Kinder aus Eberhardslust bei Buk / 1909

Eberhardslust – Ausschnitt Messtischblatt 3765

Am Samstag, den 07.08.1909 meldete der >>Sieg-Bote: größte und meistverbreitete Zeitung des ganzen Siegkreises<<:

3 Brüder ertrunken. Im Dorfe Eberhardtslust bei Buk in Posen ertranken drei Söhne eines Besitzers, die in einem Wagen in den Dorfsee gefahren waren. Der vierte Sohn wurde gerettet.“

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Diese Meldung hatte ihren Ursprung vermutlich in der Veröffentlichung des Posener Tageblatt No. 364 hinsichtlich des Unglücksfalls, welcher bereits am 06.08.1909, erschienen war, dieses unter dem Hinweis die Meldung dem Kreisblatt D. Kr. Posen West entnommen zu haben:

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Bakowski – Strzelczak zu Kalwy / Tod 1893

Kalwy/Calwy nördöstlich von Buk gelegen / Ausschnitt Kreiskarte von Buk (blaue Linie)

Buk (Posen). 31. August.

Der Wirth Johann Bakowski in Calwy (Kalwy) ging vorgestern auf den Anstand, ohne davon eine Ahnung zu haben, daß sein jagdberechtigter Schwiegersohn Strzelczak sich ebenfalls auf dem Jagdgebiet befand.

Als er diesen in der Dunkelheit erblickte, feuerte er, in der Annahme ein Stück Wild zu sehen, einen Schuß ab und verletzte ihn derart, daß er gestern Nachmittag verstorben ist.

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Usciencice brennt – 1900

Usciencice – Ausschnitt Kreiskarte Buk

„Durch eine gewaltige Feuersbrunst wurde das bei Buk in Posen gelegene Dorf Usciencice heimgesucht.

Das Feuer entstand anscheinend dadurch, daß eine Frau, welche Brot buk, noch glimmende Kohlen bei Seite warf.

Infolge des herrschenden Sturmes wurden diese Kohlen wieder angefacht, und es geriet zunächst eine Stallung in Brand. Das Feuer verbreitet sich rasch weiter, und bald stand das halbe Dorf in Flammen.

Nicht weniger als elf Gehöfte mit den Wohn- und Nebengebäuden wurden vollständig eingeäschert.

Glücklicherweise ist ein Verlust an Menschenleben nicht zu beklagen.“

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Quellen soweit nicht direkt im Text oder in der Bildbeschreibung genannt: Deutsches Zeitungsportal – Hörder Volksblatt – Donnerstag, 16.08.1900

Ein 80 jähriger – Robert Milch *1852

Robert Milch / Quelle Dortmunder Zeitung, Samstag, 26.03.1932

„Der Invalide Robert Milch vollendet heute im Ev. Altersheim, Hombruch-Barop, sein 80. Lebensjahr.

Herr Milch wurde in Dakow, Kr. Buk in Posen, geboren.

Er erlernte das Gärtnerhandwerk und hat diesen Beruf Jahrzehnte lang ausgeführt.

Seit drei Jahren wohnt der Jubilar im Altersheim.

Wir wünschen dem lieben Alten einen sonnigen Lebensabend“

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Nachkommen des Gottlieb Scheibner und der Beata Stürmer aus Kuschlin / 1800-1900

Blick in die einstige Bahnhofstrasse in Opalenica / AK Ausschnitt

Manchmal steckt man in der Ahnenforschung fest, die Vorfahren haben sich zum Teil in der langen Zeit bis jemand sich wieder für sie interessiert in alle Winde zerstreut. Und erinnern was vor ein-, zweihundert oder sogar vor noch mehr Jahren passierte tut sich dann niemand mehr.

Es sind Zufälle, welche den Nachkommen dann Informationen liefern und ggfls. Familien in die Gegenwart führen.

Als eine solche Information kann auch die Bekanntmachung im „Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger“ vom Samstag, den 13.01.1900 auf Seite 15 gesehen werden.

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Helowski – Höhlowske Vorwerk und seine früheren Bewohner / die Zeit ab ca. 1750

Helowski mit Papiermühle und Kupferhammer / MTB-Ausschnitt

Der Ort Helowski beziehungsweise das Anwesen Helowski Vorwerk und dessen einstige Bewohner sind längstens in Vergessenheit geraten. Es finden sich keine Erwähnungen in Geschichtsbüchern und selbst die Suchmaschinen des Internets geben nur dürftig Auskunft.

Für das Jahr 1821 wurden für das Gut Helowski, welches zu Lubenhauland zugehörig gewesen war, 3 Feuerstellen und 19 Einwohner genannt.

Durch Wilhelm Troschke und Erhard Gebauer wurde in einem ihrer Beiträge im Februar 1997 angenommen, dass der Name Helowski sich von einem früheren Besitzer ableitete und es mehrere Besitzerwechsel gegeben haben müsste; diese Annahme beruhte auf Besitzerwechsel der Herrschaft Tirschtiegel, zu welcher Helowski seinerzeit gehörte. Als letzter Besitzer im Jahr 1945 wurde Paul Wittchen genannt, dessen Vorfahren das Gut im Jahr 1836 erworben haben sollen. 1)

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Glinau – Täubner, Paschke, Kriese und andere

Die „Glinauer Berge“ – Foto: EA

Im „Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger“ wurde am Montag, 06. Januar 1902 veröffentlicht, dass das Königliche Amtsgericht in Neutomischel in der Sitzung vom 19. Dezember 1901 durch den Amtsrichter Günther für Recht erkannt hat, das

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Gebäude der Stadt Neu Tomysl – Goldstraße 53 – 1858 –

Die einstige Goldstrasse, heute Ul. Mickiewicza, rechts vorn befand sich die Haus No 53 / AK

Per 20. Mai 1858 wurden die Gebäude der Stadtparzelle No. 53 zu Neu Tomysl’s durch die Feuerversicherung neu aufgenommen. In diesem Jahr galt als Besitzer der Kaufmann Abraham Jakir Kuttner.

Unter No. 53 (A) wurde das Wohnhaus beschrieben welches vom Neuen Markt kommend, das erste Haus auf der rechten Straßenseite der dort beginnenden Goldstraße gewesen war.

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