Arbeitsbedingungen und Verdienst des Scharfrichters und Abdeckers zu Bentschen / Zbąszyń im Jahr 1760

Torhaus der früheren Burg zu Bentschen / Aufnahme PM

Vertrag 1), aufgezeichnet im Jahr 1760 von dem Bürgermeister- und dem Woytamte für den

Bentschener Scharfrichter

Casimir Gundermann

Mit Einwilligung und auf Befehl des Hochgeborenen Herrn Stephan Garczynski, General-Major der Kronarmee, Sohnes des Wojewoden von Posen, unseres gnädigen Herrn (Grundherrn der Bentschener Güter), geben wir beide Ämter, nämlich das Bürgermeister- und das Woytamt, hiermit dem Scharfrichter von Bentschen Casimir Gundermann vorliegenden Vertrag, der folgenden Wortlaut hat:

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1850 mit der „San Francisco“ nach Australien – Angehörige der Familien Fromm und Minge

Milostowo – Dorfansicht / Aufn PM

Im Artikel vom 09. November 2021 haben wir über die Auswanderung des Paares Steinborner/Prüfer im Jahr 1865 nach Australien berichtet.

Erwähnt wurde in diesem Beitrag auch der Johann Gottlieb Fromm, geboren 1821 zu Milostowo, mit seiner Ehefrau Auguste Dorothea geborene Braunack, geboren 1823 zu Tirschtiegel, wie auch seine Schwester Christina Fromm verehelichte Prüfer.

Das Paar Fromm-Braunack hatte bereits im Jahr 1850 auf der „San Francisco“ die Reise von Hamburg nach Port Adelaide angetreten.

Johann Gottlieb Fromm war der Sohn des 1821 zu Milostowo verstorbenen Gottlieb Fromm und dessen hinterlassener Wittwe Anna Rosina geborene Matschke (Matzke) gewesen.

Seine Mutter hatte im Januar 1824 die Ehe mit Johann Gottlieb Minge, gebürtig aus Schleife geschlossen. In dieser Ehe waren noch die Kinder Anna Renata Minge – 1824, Johann Gottlieb Carl Minge – 1827, Johann August Minge – 1830 und Wilhelm Friedrich Minge – 1833 geboren worden.

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Samuel Dreissiger ca 1783 – 1803 / Kirchenbucheintrag

Der Weg des Verunglückten / Ausschnitt Messtischblatt (http://mapy.amzp.pl/tk25.cgi?23,48,60,80)

Eintrag im Kirchbuch von Grätz unter dem 02. Februar 1803

Ist auf dem Alt Dambrower Kirchhof begraben worden, der Dienst-Knecht Samuel Dreissiger, des Eigentümers in Alt Dambrowe Samuel Dreissiger, ältester Sohn welcher am 25ten Januar Vormittag von seinem Wirthaus Alt Dambrowe Johann George Steinborn mit ein(em) Fuder Brennholz nach Grätz geschickt worden, war auf dem Wege in der Slocsyna Heide von diesem beladenen Wagen erschlagen worden, alt 20 Jahre

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Daniel Pfeiffer und Louise Maria verw. Gier geb. Ramm / Eheeintrag 1851

Kopie aus dem Kirchenbuch zu Buk

Der evangelische Pfarrer Erdmann zu Buk schrieb im Kirchenbuch wie folgt nieder:

1851 am 28ten/achtundzwanzigsten December

„Der Schmied Daniel Pfeiffer hierselbst, ein Freilediger, zweiter ehelicher Sohn des Akkerwirths und Eigenthümers Christian Pfeiffer zu Przyranie bei Kahlisch im Königreich Polen u. dessen Ehefrau Louise Beate geborene Busch, mit der verwittweten Schmiedemeister Maria Louise Gier geb. Ramm, hierselbst in Buk, eheliche Tochter des Ausgedingerwirths Andreas Ramm u. dessen Ehefrau Louise geb.Knispel.
Trauung in der Kirche.“

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Birnbaum – aus der Chronik, die Jahre 1701 – 1806 // 2ter Teil

Birnbaum – Partie am Markt / AK Kopie Sammlung Kraft

Einst schrieb Dr. Werner Reinhold: „Chroniken zu schreiben, in Archiven zu wühlen, ist Leidenschaft bei mir geworden, und ich freue mich, daß selbst hochstehende Geschichtsforscher mein Streben anerkennen. Was vorliegende Arbeit betrifft, so habe ich nur zu bemerken, daß es mir immer verdienstlicher erscheint, das zu sammeln, was noch vorhanden, als nichts zu thun, indem man sich damit entschuldigt, es seien zu wenige Quellen und Nachrichten vorhanden, und der Lücken zu viele.“

Er verfasste die „Chronik der Stadt und des Kreise Birnbaum oder Geschichte der Städte: Birnbaum, Schwerin, Zirke, Kähme, Blesen und der zu dem Kreise gehörigen Dörfer“; erschienen Birnbaum, 1843.

Dr. Reinhold schreibt, das sein Werk „nach sämmtlichen vorhandenen gedruckten und ungedruckten Quellen“ von ihm bearbeitet worden war.

Auszugsweise geben wir hier aus dem Originaltext einige Kapitel wieder, wie sie seinerzeit erschienen sind, Dr. Reinhold schrieb:

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Birnbaum – aus der Chronik, die Jahre bis 1700 // 1ster Teil

Birnbaum / Miedzychod in der ehemaligen Provinz Posen

Einst schrieb Dr. Werner Reinhold: „Chroniken zu schreiben, in Archiven zu wühlen, ist Leidenschaft bei mir geworden, und ich freue mich, daß selbst hochstehende Geschichtsforscher mein Streben anerkennen. Was vorliegende Arbeit betrifft, so habe ich nur zu bemerken, daß es mir immer verdienstlicher erscheint, das zu sammeln, was noch vorhanden, als nichts zu thun, indem man sich damit entschuldigt, es seien zu wenige Quellen und Nachrichten vorhanden, und der Lücken zu viele.“

Er verfasste die „Chronik der Stadt und des Kreise Birnbaum oder Geschichte der Städte: Birnbaum, Schwerin, Zirke, Kähme, Blesen und der zu dem Kreise gehörigen Dörfer“; erschienen Birnbaum, 1843.

Dr. Reinhold schreibt, das sein Werk „nach sämmtlichen vorhandenen gedruckten und ungedruckten Quellen“ von ihm bearbeitet worden war.

Auszugsweise geben wir hier aus dem Originaltext einige Kapitel wieder, wie sie seinerzeit erschienen sind, Dr. Reinhold schrieb:

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Chraplewo und Wonsowo – die Abramowski – Abraham – ansässig ab ca. 1862

Kaufhaus Jesse, Wonsowo links, Gasthaus Abraham, Chraplewo, rechts – heute das Dorfclubhaus des Ortes – Collage aus alten Ansichtskarten und einem Teilausschnitt des Messtischblattes 3663

Friedrich August Abramowski wurde, rückgerechnet vom Sterbedatum, im Jahr 1828 zu Birnbaum als jüngster Sohn der Familie geboren.

Seine Eltern waren Samuel Benjamin Abramowski und dessen Ehefrau Rosina Friederike geborene Simon gewesen. Der Vater war, soweit dieses die Geburtsorte der Kinder aussagen, von Neu Görziger Vorwerk, über Gorzyn und Alt Görzig letztlich in Birnbaum als Maurer tätig gewesen.

Als Maurergeselle aus Birnbaum heiratete Friedrich August im November 1850 Amalie Henriette Jokisch (Joksch). Sie war im Jahr 1826 als Tochter der Eheleute Johann Jokisch und Johanna Louise geborene Müller in Dziecielin geboren worden.

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Jablone – Postagentur – Gasthaus / um 1910

Jablone – Postagentur / AK Sammlung Kraft

Gustav Adolph Oscar Gewiss war 1911 der Postagent zu Jablone.

Er war am 21. Februar 1875, als Sohn der Eheleute Johann Heinrich Gewiss (1839-1910) und Johanna Beata geborene Richter in Jablone geboren werden. Seine Eltern waren gebürtig aus Komorowo Hauland hatten sich dann aber direkt nach ihrer Eheschließung im Jahr 1861 in Jablone angesiedelt. Johann Heinrich Gewiss galt als Eigentümer Müllermeister zu Jablone.

36jährig schloss Gustav Adolph Oscar Gewiss in Jablone im Jahr 1911 die Ehe mit der 14 Jahre jüngeren Margarethe Magdalena Elisabeth Hirsekorn.

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Wioske und Jablone – Die Namensträger Reckzeh siedeln sich an / ab ca. 1827

Gasthaus Reckzeh – AK Ausschnitt Jablone – Sammlung Kraft

Im November 1827 ehelichte der aus Alt Kleppen bei Naumburg am Bober gebürtige Franz Augustin Reckzeh die Luise Linke aus Sandvorwerk. Die Trauung fand in Rakwitz statt. Bei Eheschliessung wird der Bräutigam als dem katholischen Glauben und die Braut als dem evangelischen angehörig im Kirchenbuch von Rakwitz eingetragen.

Während Luise als Dienstmagd in Wioske tätig gewesen war, übte Franz Augustin die Tätigkeit eines Brauers aus.

Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels ist es nicht gelungen die Geburtseintragungen der Kinder des Paares, bis auf den der Johanna Ernestine Beate, sie wurde geboren im Jahr 1835 und verstarb 1838, aufzufinden.

In den Toteneinträgen des August Franz Reckzeh, er wurde ca. 1831 geboren, vom September 1896 ist er als Sohn der o. g. Eheleute benannt, gleiches gilt für Louis (eigentlich Ludwig) Emil Reckzeh, welcher ca. 1845 zur Welt kam und im Mai 1913 verstarb. Beide lebten mit ihren Familien in Wioske.

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