Die Kutzner-Stiftung – 1872 – Die Stadt Neu Tomysl erbt ein Vermögen

Auch August Kutzner war einst Besitzer des Gasthofes an der Ecke Alter Markt/Posener Strasse (Ausschnitt AK Sammlung Wojciech Szkudlarski)

Die deputierten Gerichtspersonen in Bromberg hatten sich am 7 Juli des Jahres 1872 in die Wohnung der Wittwe Rechtsanwalt Froehner, Anna Mathilda geb. Kutzner, zwecks Aufnahme ihres Testamentes begeben.

Seitens der Beamten wurde ihr die vollständige Dispositionsfähigkeit zuerkannt.

Frau Rechtsanwalt Froehner erklärte, dass es ihr freier und ernster Wille sei, ihr Testament zu errichten. Gleichzeitig gab sie zu Protokoll, dass sie hinsichtlich der Disposition über ihr Vermögen durch Nichts eingeschränkt sei.

Es wurde festgehalten, dass sie weder Eltern noch Kinder habe.

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Familie Saulsohn aus Buk – um das Jahr 1850

Todesanzeige aus dem Jahre 1904 . Berliner Tageblatt und Handels-Zeitung

Es sind die Zufallsfunde, welche ab und an etwas über die ein oder andere Familiengeschichte preisgeben. Dieses ist häufig zwar nur wenig und oft auch nur oberflächlich, aber so doch zumindest wird der Weg aufzeigt, den die Familie und deren Angehörige beschritten hatten.

So auch im Falle der Familie Saulsohn, welche seinerzeit in Buk ansässig gewesen war, ehe eine Übersiedlung nach Berlin stattgefunden hatte.

Es war die Todesanzeige der am 01. Oktober 1904 in Berlin verstorbenen Pauline Saulsohn geborene Schaul welche die Aufmerksamkeit erregte und als Ausgangspunkt für weitere Recherchen diente.

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Der letzte Wille der Amanda Schiller – 1873-1900

Das Gelände des städtischen Krankenhauses heute – Postkartenausschnitt

Am 19. Dezember 1900 zeigte die Diakonissin, Schwester Emilia Fenrich, den Tod der Dienstmagd Amanda Schiller an. Diese war ledigen Standes und evangelischer Religion gewesen.

Die nur 27 jährige Amanda Schiller, war am 18. Dezember 1900 nachmittags um 11 Uhr im städtischen Krankenhaus zu Neutomischel verstorben.

Nachstehende Verhandlung des Königlichen Amtsgerichts wurde im städtischen Krankenhause zu Neutomischel am 07. Dezember 1900 abgehalten. Gegenwärtig waren der Amtgerichtsrath v. Grabski als Richter und der Gerichtsassistent Klumbies als Gerichtsschreiber

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Gewalt in Pinne – Dezember 1897

Pinne / Pniewy – kath. Kirche – Postkartenausschnitt Sammlung Kraft

Die begreifliche Aufregung, die die Einwohner der Stadt Pinne infolge der Demolierung des evangelischen Kirchhofs, die zuerst als ein Racheakt für die Ausweisung ausländischer „Missionare“ ausgelegt wurde, ergriffen hat, erhält immer neue Nahrung und beginnt auch in weiteren Kreis gerechte Entrüstung hervorzurufen.

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Bau einer neuen Kirche zu Bentschen/Zbąszyń – Teil 1, die Jahre 1901-1904

Die alte evangelische Kirche zu Bentschen, geplant und erbaut 1783-1785 - Bild: (1)

Die alte evangelische Kirche zu Bentschen, geplant und erbaut 1783-1785 – Bild: (1)

Mit einer kleinen Zeitungsmeldung vom 26. März 1901 wurde den Lesern des Neutomischeler Kreisblattes die Entwicklung zum Stand des Baues einer neuen evangelischen Kirche in Bentschen mitgeteilt:

„Große Freude hat hier die Nachricht hervorgerufen, daß durch die Gnade Sr. Majestät des Kaisers zum Bau der hiesigen evangelischen Kirche die Summe von 60.000 Mark bewilligt worden ist. Man hofft, daß nunmehr der Kirchenbau gesichert ist, umsomehr als die Baupläne zu demselben bereits vorliegen. Dem Vernehmen nach soll die Kirche vollständig runde Form und eine Kuppel erhalten, ähnlich wie die Dreifaltigkeitskirche in Berlin. Auch steht zu erwarten, daß der Gustav-Adolf-Verein unsere arme evangelische Gemeinde dem Kirchenbau durch Gewährung einer größeren Beihilfe unterstützen wird.“

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Soziale Stiftungen in Grätz – 1906 und 1908

Das ehemalige Heim der "Rudolf Mosse Stiftung" (1.)

Das ehemalige Heim der „Rudolf Mosse Stiftung“ (1.)

Eine Stiftung ist eine Einrichtung, die unter Zuhilfenahme eines Vermögens einen durch den Stifter festgelegten Zweck verfolgt. In der Regel wird das Vermögen auf Dauer erhalten und die Begünstigten erhalten die Erträge aus der Anlage des Vermögens.  Stiftungen haben in der Regel eine Satzung, in welcher auch der Zweck und die Art des Stiftungszwecks festgelegt ist. Stiftungen werden von einem Vorstand nach außen vertreten.

Wie in anderen Städten so gab es auch in Grätz mehrere Stiftungen.

Nachfolgend die Begründung der „Rudolf Mosse Stiftung“ , welche die Errichtung eines Heims in der Stadt Grätz für unbemittelte und würdige, alte, gebrechliche, ganz oder teilweise erwerbsunfähige Personen ohne Unterschied des Geschlechts und der Konfession aus dem Jahr 1906 durch Rudolf Mosse vorsah.

Und  auch die der „Abraham Herzfeld Stiftung“.  In ihr wurden  „verschämte Arme der Stadt Graetz, welche sich scheuen, die öffentliche städtische Armenpflege in Anspruch zu nehmen“ begünstigt.

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2007 – 2017 Tomischler Hauland – Olędry Nowotomyskie

2007 - 2017 10 Jahre

2007 – 2017
10 Jahre

 Vielen Dank

an 

alle Helfer, alle Autoren, Erzähler und Leser,

alle Interessierten;

ohne Sie / Euch

wäre dieses Jubiläum nicht möglich gewesen!

Serdecznie dziękujemy

wszystkim tyn,

którzy nam pomogli,

wszystkim autorom, czytelnikom

wszystkim tym, którzy zechcieli nam

opowiedzieć swoją historię.

 


Straßen- und Verkehrs-Polizeiverordnung für die Stadt Neutomischel vom 1. September 1907 – Teil 2 – Verkehr und Ordnung auf Straßen, Wegen, Plätzen us.w.

Der ehemalige Alte Markt (AK Sammlung Wojciech Szkudlarski)

Der ehemalige Alte Markt (AK Sammlung Wojciech Szkudlarski)

Zur öffentlichen Kenntnis, Neutomischel am 30. März 1908

Straßen- und Verkehrs-Polizeiverordnung für die Stadt Neutomischel vom 1. September 1907

Auf Grund der §§ 5,6 und 15 des Gesetzes über die Polizei-Verwaltung vom 11. März 1850 (Gesetz-Sammlung Seite 388) sowie der § 143/144 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 (Gesetzessammlung Seite 195) wird unter Zustimmung des Magistrats (Gemeindevorstandes) für den Polizeibezirk der Stadt Neutomischel und der mit diesem bezüglich der Straßenpolizei mit Genehmigung der Königlichen Regierung des Innern zu Posen vereinigten Grundstücke von Glinau folgende Polizei-Verordnung erlassen:

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Straßen- und Verkehrs-Polizeiverordnung für die Stadt Neutomischel vom 1. September 1907 – Teil 1 – Reinigung und Reinhaltung

Plan der Stadt Nowy Tomyśl / Neutomischel (1)

Plan der Stadt Nowy Tomyśl / Neutomischel (1)

Zur öffentlichen Kenntnis, Neutomischel am 30. März 1908

Straßen- und Verkehrs-Polizeiverordnung für die Stadt Neutomischel vom 1. September 1907

Auf Grund der §§ 5,6 und 15 des Gesetzes über die Polizei-Verwaltung vom 11. März 1850 (Gesetz-Sammlung Seite 388) sowie der § 143/144 des Gesetzes über die allgemeine Landesverwaltung vom 30. Juli 1883 (Gesetzessammlung Seite 195) wird unter Zustimmung des Magistrats (Gemeindevorstandes) für den Polizeibezirk der Stadt Neutomischel und der mit diesem bezüglich der Straßenpolizei mit Genehmigung der Königlichen Regierung des Innern zu Posen vereinigten Grundstücke von Glinau folgende Polizei-Verordnung erlassen:

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