Otto Gustav Adolf Buresch 1862-1900

Amtliches Kreisblatt für Neutomischel – Meldung vom 08. Mai 1900

Ein jäher Tod ereilte in der Nacht zu Sonntag den im besten Mannesalter stehenden Kantor Herrn Buresch in Kirchplatz Borui.

Am Sonnabend nachmittag nahm er an einer Jubiläumsfeier eines Kollegen in Jablone theil.

Auf dem Heimwege machten sich bei ihm Herzbeklemmungen bemerkbar, welche binnen kurzem den Tod durch Herzschlag herbeiführten.

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Unfalltod des Eduard Friedrich Endler / 1902

Guschin – Dorfstrasse / AK-Ausschnitt

„Standesamt Rakwitz / Eintrag 1902/61 – Rakwitz, am 31. Mai 1902

Auf Mittheilung des Königlichen District Amtes zu Rakwitz ist heut eingetragen worden, daß der Eigenthümer Eduard Endler, 56 Jahre alt, evangelischer Religion, wohnhaft zu Guschin, geboren zu Guschin, verheirathet gewesen mit der zu Guschin wohnhaften Pauline geborene Neldner, Sohn des Eigenthümers Endler, Vorname unbekannt und dessen Ehefrau Wilhelmine geborene Schlawe, beide verstorben und zuletzt wohnhaft in Guschin, zu Guschlin am acht und zwanzigsten Mai tausend neunhundert und zwei vormittags zwischen 6 und 9 Uhr verstorben ist, und daß über den Todesfall eine amtliche Ermittelung stattgefunden habe.“

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Familie Richard Wittkowsky / 1880-1944

Richard Wittkowsky – Stolperstein in der Marienstraße in Hamburg-Harburg / Aufn. GT

Am 3. Juni 1880 wurde in Neutomischel Richard Wittkowsky geboren. Er war der jüngste Sohn von Heymann Wittkowsky und dessen Ehefrau Ernestina geborene Levy.

Über seine Jugend und seinen Werdegang ist nichts bekannt. Im Jahr 1913 findet sich, dass er in Hamburg ansässig geworden war.

Auch zu seiner Eheschließung mit Emmi geborene Stein, einer Nichtjüdin, wurde in Archivunterlagen keine Aufzeichnung gefunden.

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Grätz – Alter Markt – Bäckerei – Familie Schwarz

Alter Markt – Die Bäckerei – der Familie Schwarz; das Gebäude ist wie einst belassen und in einem rosaton in der Häuserzeile erkennbar / Quelle: links Postkartenausschnitt, rechts www.google.de/maps

Ebenfalls am Alten Markt in Grätz, als Nachbar der Familie Bloch, war das Gebäude der Familie Schwarz. An der Hausfront was das Haus mit „Johannes Schwarz“ versehen. Beim Blick in das Deutsche Reichs-Adressbuch des Jahres 1906 findet sich lediglich ein Eintrag unter den Bäckern für „Schwarz, N.“.

Ein Bäcker Nicolai Schwarz findet sich auch in den ausgewerteten Personenstandsunterlagen. Sein im Jahre 1892 geborener Sohn Johann Nepomucen könnte in der Nachfolge das Geschäft übernommen haben. Wir müssen hier aber einschieben, dass es sich um eine Vermutung handelt.

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Feuer bei Zittier in Kuschlin / 1897

Kuschlin Dorfansicht / AK Ausschnitt Sammlung Kraft

Kuschlin, 2. Mai 1897

Gestern Abend nach 9 Uhr wurde die hiesige Einwohnerschaft durch Feuerlärm in Aufregung versetzt, es brannte ein Stall auf dem Gehöfte des Böttchermeisters Zittier.

Durch thatkräftiges Eingreifen der Bewohner von Kuschlin wurde das Feuer bald auf seinen Herd beschränkt, welches sich sonst sehr leicht zu einem größeren Schadenfeuer hätte ausbreiten können.

Wie energisch die Einwohnerschaft eingegriffen hat, beweist, daß ein noch nicht einen Meter vom brennenden Stalle entfernt stehender, mit Stroh gedeckter Schuppen bezw. Stall, geschützt worden ist, und später abgedeckt und erhalten wurde.

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Seifert Kinder verlassen das Troszczyner Hauland

Vom Troszcyner Hauland nach Aarberg/Schweiz und über Nauen, Monterotondo/Italien der Schweiz nach Nordrhein-Westphalen

Das Troszczyner Hauland lag ca. 3 km südlich von Opalenitza. Ein unbedeutende Siedlung umgeben von einem großen sumpfigen Wiesengebiet und Laubwäldern. Die Bewohner waren des katholischen und protestantischen Glaubens angehörig.

Wann die eigentliche Besiedlung erfolgt war ist nicht bekannt, einige Familien sind in die Zeit um 1780 zurückzuverfolgen.

Für das Jahr 1820 sollen lt. alten polnischen Steuerlisten 16 Feuerstellen, also 16 Höfe, in Troszczyn bestanden haben.

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Grätz – Alter Markt – Schankwirtschaft – Familie Bloch

Alter Markt – Der Gasthof – Oberża – des Wirtes Otto Bloch; das Gebäude ist um ein Stockwerk erhöht und die Fassade ist in einem hellgrün in der Häuserzeile gehalten / Quelle: links Postkartenausschnitt, rechts www.google.de/maps

Der einstige Alte Markt in Grätz, heute Stary Rynek war der südliche Endpunkt der Breiten Straße.

Mitten auf dem quadratisch angelegten Platz steht das Rathaus der Stadt. Der Platz selbst wird an allen vier Seiten von Geschäftshäusern begrenzt.

Wiederum haben wir anhand alter Postkartenausschnitte zu dem ein oder anderen Haus und den darin wohnenden Familien Daten zusammengetragen, es sind nur wenige, aber wir hoffen vielleicht noch Weiteres im Laufe der Zeit ergänzen zu können.

Wir würden uns freuen weitere Daten und Bilder zu erhalten; aber bitte schreiben Sie uns auch, wenn etwas zu korrigieren ist.

Vielen Dank

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Grätz – Breite Straße – Manufaktur- und Modewaren – Familie Wollstein; und Kolonial- und Spezereiwaren mit Cigarren- und Tabakhandlung Haarzopf

Breite Str. – links Geschäftsinhaber M. Wollstein und rechts Geschäftsinhaber Moritz Haarzopf / Quelle:links Postkartenausschnitt, rechts http://www.grodzisk.turystyka.pl/wszystkie/?lang=de

Die einstige Breite Straße in Grätz / Szeroka Ulica in Grodzisk verband die beiden Marktplätze der Stadt.

Heute wie auch einst war es eine Geschäftsstraße.

Anhand alter Postkartenausschnitte haben wir für das ein oder andere Haus und zu den Menschen, welche darin lebten Daten aus der Vergangenheit zusammengetragen, oftmals ist es nur wenig, doch sind Bruchstücke besser, als wenn die Geschichte ganz in Vergessenheit geraten würde.

Wir würden uns freuen ergänzende Daten und Bilder zu erhalten; bitte übersenden Sie uns aber auch Informationen, wenn wir etwas korrigieren müssen

Vielen Dank

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Grätz – Breite Straße – Destillation und Weingrosshandlung – Familie Lewek, Silberberg und Caesar

Das Gebäude in neuerer Zeit – Aufn PM

Die einstige Breite Straße in Grätz / Szeroka Ulica in Grodzisk verband die beiden Marktplätze der Stadt.

Heute wie auch einst war es eine Geschäftsstraße.

Anhand alter Postkartenausschnitte haben wir für das ein oder andere Haus und zu den Menschen, welche darin lebten Daten aus der Vergangenheit zusammengetragen, oftmals ist es nur wenig, doch sind Bruchstücke besser, als wenn die Geschichte ganz in Vergessenheit geraten würde.

Wir würden uns freuen ergänzende Daten und Bilder zu erhalten; bitte übersenden Sie uns aber auch Informationen, wenn wir etwas korrigieren müssen

Vielen Dank

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Neu Dombrowo – Neu Dabrowa – Neo Dabrowa / Dąbrowa Nowa

Auf dem Gelände des ehemaligen evgl. Friedhofes / Aufn PM

Im „Handbuch zu dem Atlas von Preußen – Verzeichnis sämmtlicher Ortschaften“, erschienen 1835 in Erfurt ist für Dombrowo (Neu) zu finden, dass es sich um ein Hauland handelte. In der Veröffentlichung werden 13 Höfe mit 95 Einwohner aufgeführt.

In der Haushaltsaufstellung aus dem Jahr 1793 sind zumindest 9 Höfe mit 66 Einwohnern  protestantischen Glaubens benannt.  Der Ort hat also in den 42 Jahren, welche zwischen den Datenerhebungen liegen, kaum Veränderungen erfahren.

Eigentlich erübrigt es sich schon zu schreiben, das einige der Bewohner Nachkommen von Siedlern der umliegenden Hauländergemeinden waren und wieder von einigen nicht bekannt ist woher diese stammten. Eine Annahme, dass die Familien vornehmlich aus Alt Dombrowo stammten, kann nach derzeitigem Wissensstand jedoch ausgeschlossen werden.

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Gestaltet von: Piotr Mierzejewski